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Teenager talking with psychologist
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Group during meeting with therapist
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Badeweiher
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Zwei esoterische Spiralen auf einem Felsen
Am Eissee mit Höfats und Großer Wilde
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STILLACHHAUS-CAMPUS REFERENTIN ERHÄLT FORSCHUNGSPREIS

domschkeDGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen 2015 Die DGPPN verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen. Die Jury würdigt in diesem Jahr drei Arbeiten aus den Bereichen der Grundlagenforschung und klinischen Forschung. Sie hebt damit die Bedeutung der Translation von Forschungsergebnissen in die Versorgung psychisch erkrankter Menschen hervor. Die Arbeiten der drei Wissenschaftler besitzen hohen Innovationswert und überzeugen mit hervorragender methodischer Qualität. Darüber hinaus haben die Preisträger hochrangig publiziert.

1 Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Katharina Domschke M.A. (USA) von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Würzburg hat in einer Reihe von Studien neben genetischen Varianten einige zeitlich dynamische und damit für psychische Erkrankungen besonders relevante epigenetische Mechanismen untersucht.

Ihr Fokus lag dabei auf der Entstehung und Behandlung von Angsterkrankungen. Prof. Domschke konnte zum Beispiel zeigen, dass eine verminderte Methylierung des Monoaminoxidase A-Gens – womöglich in Reaktion auf belastende Lebensereignisse – das Erkrankungsrisiko für die Panikstörung erhöht. Durch eine erfolgreiche Psychotherapie war dieses epigenetische Risikomuster wieder zu normalisieren. Die aktuellen Forschungsergebnisse zu (epi)genetischen Biomarkern im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren können zur gezielten Prävention und individualisierten Behandlung von Angsterkrankungen beitragen.