Behandlungsschwerpunkt

Posttraumatische Belastungsstörungen

Grundsätzlich handelt es sich bei einem Trauma um eine gravierende körperliche oder seelische Verletzung, die zu einer Überforderung der vorhandenen psychischen Schutzmechanismen führt. Traumatische Ereignisse können unter bestimmten Bedingungen zu Traumafolgeerkrankungen, wie der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen.

Ziel unserer Behandlung ist daher, die Reduktion der PTBS-spezifischen Symptom-Trias aus Vermeidungsverhalten, Hyperarousal (Übererregung) und intrusivem Wiedererleben traumabezogener Inhalte.

Einerseits setzen wir dabei stabilisierende Elemente, u. a. aus den Imaginativen Verfahren ein, andererseits finden spezifische psychotraumatologische Interventionen Anwendung, wie z.B. Trauma-Exposition und Imaginatives Nacherleben. In diesem Kontext behandeln wir auch Traumafolgestörungen, die u.a. mit Veränderungen in der Emotionsregulation, der Impulskontrolle, der Aufmerksamkeit, der Lebenseinstellung, der Selbstwahrnehmung und häufig auch mit einer Neigung zur Somatisierung einhergehen.

Neben der Psychotherapie kommt in der Behandlung von Traumafolgestörungen auch den komplementären Therapieelementen, wie Entspannungsverfahren und körperbezogenen Verfahren eine große Bedeutung zu.