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Schner Schmetterling (Araschnia levana) auf gelber Blume
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Zwei esoterische Spiralen auf einem Felsen
Am Eissee mit Höfats und Großer Wilde
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Weitere Indikationen, die im Stillachhaus behandelt werden

Angststörungen inklusive sekundärer Substanzabhängigkeit

Zu den Angststörungen im engeren Sinne gehören u. a. Panikstörungen, spezifische Phobien, die soziale Phobie und die generalisierte Angststörung. Obwohl diese Störungen oft mit großen Einschränkungen im Alltag verbunden sind, lassen sie sich im Allgemeinen schnell und effektiv psychotherapeutisch, z. B. verhaltenstherapeutisch behandeln.
Häufig auftretende sekundäre Substanzabhängigkeiten, beispielsweise durch Selbstmedikation mit angstlösenden Beruhigungsmitteln, werden dabei berücksichtigt und behandelt.

Zwangsstörungen

Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Symptome stehen bei den Zwangsstörungen Zwangsgedanken, Zwangshandlungen (z. B. Wasch -oder Kontrollzwänge) und / oder Zwangsimpulse im Vordergrund. Bewährt hat sich hier unser multimodaler, integrativer Therapieansatz. Die Verhaltenstherapie ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Dabei kommen im Verlauf unter anderem therapeutenbegleitete Konfrontationsverfahren mit Reaktionsbewältigung zum Einsatz. Hierbei werden Fertigkeiten zur Bewältigung unangenehmer, durch die Zwangsgedanken ausgelöster Gefühlszustände entwickelt und gestärkt.

Anpassungsstörung

Anpassungsstörungen treten nach belastenden Lebensereignissen oder einschneidenden Lebensveränderungen, wie z.B. schweren körperlichen Erkrankungen, auf und gehen meist mit einer akuten oder länger andauernden depressiven Reaktion oder Angstsymptomatik einher. Nach Analyse der persönlichen Lebenssituation und individuellen Anpassungsfähigkeit der Patientin / des Patienten stehen therapeutisch die Bereiche Ressourcenstärkung zur Problembewältigung und die Entwicklung von konkreten Lösungsstrategien (Coping) im Vordergrund.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Grundsätzlich handelt es sich bei einem Trauma um eine gravierende körperliche oder seelische Verletzung, die zu einer Überforderung der vorhandenen psychischen Schutzmechanismen führt. Ziel unserer Behandlung ist daher, die Reduktion der PTBS-spezifischen Symptom-Trias aus Vermeidungsverhalten, Hyperarousal (Übererregung) und intrusivem Wiedererleben traumabezogener Inhalte. Einerseits setzen wir dabei stabilisierende Elemente, u. a. aus den Imaginativen Verfahren ein, andererseits finden spezifische psychotraumatologische Interventionen Anwendung, wie z.B. Trauma-Exposition und Imaginatives Nacherleben. In diesem Kontext behandeln wir auch die sogenannten Traumafolgestörungen, die u.a. mit Veränderungen in der Emotionsregulation, der Impulskontrolle, der Aufmerksamkeit, der Lebenseinstellung, der Selbstwahrnehmung und häufig auch mit einer Neigung zur Somatisierung einhergehen.

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen können als extreme Ausprägungen eigentlich normaler psychologischer Vorgänge erklärt werden. Für die Betroffenen besteht meist ein bedeutender Leidensdruck in verschiedenen Lebensbereichen. Im Fokus der psychotherapeutischen Behandlung stehen die Bereiche Interaktion und Beziehungsgestaltung sowie die Identifikation und Modifizierung von dysfunktionalen Verhaltens- und Denkmustern.

Gelingendes Altern

Der Begriff »erfolgreiches Altern« wurde erst in den letzten Jahren geprägt. Er bedeutet, einen Lebensabschnitt, der mit Verlusterleben und körperlichen sowie geistigen Abbauprozessen einhergeht, lebenswert zu gestalten und wahrzunehmen. Das Altern wird dabei nicht als Krankheit, sondern als Akzeptanz- und Anpassungsleistung verstanden. Therapeutisch werden bei uns persönliche Rahmenbedingungen für ein gelingendes Altern erarbeitet, um diese Lebensphase möglichst aktiv genießen zu können.

Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) des Erwachsenenalters

Nach ausführlicher klinischer Diagnostik inkl. spezifischer testpsychologischer Untersuchung erstellen wir ein individuelles Behandlungskonzept. Im Fokus unserer Behandlung stehen die Themenbereiche Strukturierung und Aufbau von Coping-Strategien zum Umgang mit Symptomen wie Impulsivität, Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefiziten oder Stimmungsschwankungen.

Komplexe Trauer

In der Behandlung wird das Gefühlserleben und der Gefühlsausdruck gefördert, der Entfaltung der natürlichen Trauerreaktion Raum gegeben und das notwendige Verständnis vermittelt, um einen Verlust zu verarbeiten.

Tinnitus

Ziel unserer Behandlung ist die Umsteuerung von Wahrnehmungs- und Bewertungsprozessen, um sich erfolgreich an den Stressor Tinnitus anzupassen (Stress-Coping-Modell).

Psychoonkologie

Basiert auf einer interdisziplinären Zusammenarbeit (Ärzte, Psychologen, Fachpflegekräfte, Physiotherapeuten und Gestaltungstherapeuten), um die Lebensqualität eines an Krebs erkrankten Menschen zu verbessern. Ziele in der Psychoonkologie sind Förderung der Patientenkompetenz (d. h. Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe wahrzunehmen und zu praktizieren), Aufzeigen von Wegen zur Akzeptanz der Erkrankung, Aufrechterhaltung und Wiederherstellung eines guten Selbstgefühls und Entwicklung aktiver Coping-Strategien zur Bewältigung der Erkrankung.