Ausbildung zum: Resilienz-Coach/-Berater

im Stillachhaus (noch 5 Plätze frei)

Ein wesentlicher Bestandteil Stillachhaus Behandlungskonzeptes für stressassoziierte Erkrankungen ist die Durchführung von Resilienztrainings im Gruppen- und Einzelsetting!

Die positive Wirkung der Resilienztrainings auf den Behandlungserfolg unserer Patienten ist evident!

Auch die gezielte Durchführung verschiedener Resilienz- und Stressbewältigungs-Module in unseren Selbstzahler-Coachingprogrammen für Manager zeigt schon innerhalb kürzester Zeit nachhaltige Erfolge.

Gerade weil wir beachtliche Erfolge mit unseren Resilienztrainings in unserer Klinik haben und darüber hinaus bei der Durchführung unserer Stillachhaus-Campus Resilienz-Intensiv-Workshops mit Ärzten und Psychologen ermutigt worden sind, „mehr“ anzubieten, haben wir uns entschlossen, diese einzigartige, weil wissenschaftlich fundierte Ausbildung zum Resilienz-Coach/-Berater anzubieten.

An dem Ausbildungsprogramm haben massgeblich die Ärztliche Direktorin des Stillachhauses Dr. med. Franziska van Hall,  Dr. phil. Dipl.-Psych. Uli Fieger, MBA (Geschäftsführer des Stillachhauses und Buchautor), Thomas Owezarek (Chefarzt im Stillachhaus) und Tanja Meier (Business-Coach) mitgearbeitet.

Beraten wurden wir von namhaften Wissenschaftlern, Betriebsärzten, Personalmanagern, Coaches und Psychotherapeuten.

Wir danken besonders Frau Prof. Dr. Silvia Schneider und Herrn Prof. Dr. Jürgen Margraf für die Unterstützung bei der Zertifizierung der Ausbildung!

Zielgruppe für die Ausbildung zum Resilienz-Coach/-Berater

Ärzte, Psychologen, Gesundheitsmanager in Unternehmen, Personalmanager, freiberufliche Coaches und Trainer, Manager mit Personalverantwortung, die:

  • ihre Persönlichkeit gezielt reflektieren und weiterentwickeln,
  • ihr Wissen und ihre Kompetenzen erweitern,
  • systematisch ihre persönliche Produktivität und ihren Wirkungsgrad verbessern,
  • sich ihrer Ausstrahlung und Wirkung bewusster werden,
  • Impulse für Optimierungen suchen und
  • die so gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten für sich und im Berufsalltag einsetzen wollen.

Das Besondere an der Ausbildung zum Resilienz-Coach/-Berater

• Das Alleinstellungsmerkmal der Ausbildung ist die Verknüpfung von Inhalten zur Methoden-, Führungs- und Sozialkompetenz mit sehr starken Selbsterfahrungsanteilen und der Vermittlung der Inhalte und Methoden durch Spitzenwissenschaftler aus den Bereichen Medizin und Psychologie, erfahrenen Praktikern aus Industrie sowie Ärzten und Psychotherapeuten.

• Im Zuge der Ausbildung nehmen die Teilnehmer an 4 Stillachhaus Campus@ Symposien teil, bei denen sie international renommierte Wissenschaftler und Praktiker in kleinem und persönlichen Rahmen zu grundlegenden und richtungsweisenden Themen vortragen hören und im Anschluss in den Diskurs gehen können.

• Der didaktische und methodische Schwerpunkt der Ausbildung liegt in einem hohen Anteil von Selbsterfahrungslernen, dem Kennenlernen einer Vielzahl von Methoden mit einzigartigen Übungen sowie Performance-Monitoring durch die Dozenten und das Feedback der anderen Ausbildungsteilnehmer.

• Die Absolventen der Ausbildung können nach der erfolgreichen Teilnahme kompetent und sicher Coachings, Trainings und Seminare zum Thema Resilienz durchführen.

• Zertifizierung durch das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum

Wissenschaftliche Grundlagen und Ausgangspunkt der Ausbildung

In den letzten Jahren wird Resilienz vor allem als Ergebnis bzw. Produkt am Ende des Anpassungsprozesses an Stressoren verstanden. Resilienz als Ergebnis wird vermutlich durch eine Vielzahl (neuro-)biologischer, psychologischer und sozialer Ressourcen (sog. Resilienzfaktoren) beeinflusst. In diesem Sinne könnten auch natürliche Prädispositionen bzw. Persönlichkeitseigenschaften als Teil einer Vielzahl von Resilienzfaktoren angesehen werden, welche die Anpassung an Stressoren positiv beeinflussen und Resilienz partiell determinieren.

Resilienz ist dynamisch und veränderbar

Mittlerweile häufen sich Hinweise auf einen prozesshaften Charakter von Resilienz. Demnach verändern sich Menschen während der Stressorbewältigung, sei es durch veränderte Einstellungen und Ansichten, neu gewonnene Stärken und Kompetenzen, die partielle Immunisierung gegenüber den Auswirkungen zukünftiger Stressoren oder epigenetische Veränderungen. Aktuell wird Resilienz daher als dynamischer und lebenslanger Prozess verstanden, der im Wechselspiel zwischen Person und Umwelt erfolgt und über verschiedene Lebensbereiche und -phasen variiert.

Als Konzept der Gesundheitsförderung  stellt die Resilienzforschung einen übergeordneten Ansatz dar. Sie grenzt sich von der traditionellen pathophysiologischen Forschung ab bzw. ergänzt diese, indem sie zeitlich vor der Entstehung psychischer Erkrankungen ansetzt. Zugleich verwendet die Resilienzforschung im Allgemeinen eine breitere Vorgehensweise als bisherige Präventionsansätze. Anstelle der Vorbeugung umschriebener Erkrankungen (z. B. Depression) und der Krankheitsforschung liegt der Fokus vielmehr auf der diagnoseunspezifischen Gesundheitsforschung und -förderung angesichts von Stressoren.

Resilienzfaktoren, Mechanismen und Resilienz

Bislang wurden zahlreiche potenzielle Resilienzfaktoren untersucht, die in verschiedenen Populationen mit der erfolgreichen Anpassung an einen Stressor assoziiert sind. Es wird angenommen, dass sowohl interne (z. B. Bewältigungsstile, kognitive Fähigkeiten, [Epi-]Genetik) als auch externe Ressourcen (z. B. sozioökonomischer Status, soziale Unterstützung) Resilienz als Ergebnis begünstigen… Gleichzeitig ist bekannt, dass viele der Resilienzfaktoren miteinander assoziiert sind oder interagieren. Inzwischen wird daher diskutiert, dass die Wirkung der Faktoren auf Resilienz über eine wahrscheinlich geringere Anzahl übergeordneter, kognitiver und neuronaler Mechanismen (sog. Resilienzmechanismen) im Sinne gemeinsamer Wirkpfade vermittelt werden könnte.
Quelle: Aus Zeitschrift: Der Nervenarzt > Ausgabe 7/2018
Autoren: Dipl.-Psych. A. M. Kunzler, D. A. Gilan, R. Kalisch, O. Tüscher, K. Lieb

Programm

Information und Beratung
Gerne stehen wir Ihnen für nähere Informationen oder für eine telefonische Beratung zur Verfügung:

Dr. Uli Fieger, MBA
Telefon: 08322 602 138

Anmeldung
Ihre Anmeldung zur Ausbildung zum Resilienz-Coach/-Berater nehmen wir gerne per E-Mail, Post oder Fax entgegen.

Stillachhaus-Campus®
Alte Wasserstraße 15
87561 Oberstdorf

Email:   campus@stillachhaus.de
Telefon:  08322 602 158
Fax:       08322 602 280

Nach Erhalt Ihrer Anmeldung senden wir Ihnen den Vertrag zur Teilnahme zu.

Sollte die Ausbildung bereits ausgebucht sein, werden Sie unverzüglich davon unterrichtet.

Seminargebühr und Hotelkosten
Ausbildungsgebühr: 6000 Euro (inkl. 19% Mwst.)

In der Ausbildungsgebühr von 6.000 Euro sind die Ausbildung, Seminarunterlagen sowie Pausengetränke und Verpflegung (exkl. Abendessen) enthalten.

Nicht darin enthalten sind Hotelleistungen, wie Übernachtung und Frühstück. Diese müssen von den Teilnehmern direkt an das Hotel bezahlt werden. Es steht den Teilnehmern selbstverständlich frei, außerhalb des Seminarhotels zu übernachten. Bei allen Modulen, die im Stillachhaus in Oberstdorf stattfinden, sind Mittag- und Abendessen sowie Kaffee, Tee und Kaltgetränke für die Teilnehmer kostenfrei.

Die Ausbildungsgebühr wird nach erfolgter vertraglicher Unterzeichnung erhoben und ist spätestens 6 Wochen vor Seminarbeginn zu überweisen.
Kleinere Änderungen bei Themen, Themenabfolge und Referenten bleiben vorbehalten.

Zertifikat
Die Teilnehmer erhalten nach einer Abschlusspräsentation und einer erfolgreichen Bearbeitung eines Fallbeispiels ein Zertifikat vom Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum unter der Leitung von Professor Dr. Jürgen Margraf.

Für Ärzte und Psychologen
CME Punkte für die Ausbildung werden bei der Landesärztekammer Bayern beantragt.

Stornierung

Soweit die Ausbildung, nicht überwiegend der gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit des Kursteilnehmers zuzurechnen ist (§ 13 BGB – Verbraucher), steht dem Kursteilnehmer gemäß den §§ 312 d, 355 Abs. 1 BGB ein Widerrufsrecht zu. Dieses kann innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Unterzeichnung des vorliegenden Vertrags durch den Kursteilnehmer ohne Angabe von Gründen ausgeübt werden. Der Widerruf kann auch per E-Mail oder per Telefax erfolgen. Das Widerrufsrecht besteht grundsätzlich auch dann, wenn die gebuchte Fortbildungsveranstaltung innerhalb der Widerrufsfrist bereits begonnen wurde; wird der Widerruf während der Fortbildung erklärt, so ist eine bereits geleistete Vergütung in dem Verhältnis zurückzubezahlen, die dem Zeitanteil der noch nicht erfolgten Bestandteile der Fortbildung entspricht; ist die Vergütung noch nicht geleistet, so ist sie in demselben Verhältnis nachzuentrichten.

Außerhalb des vorgenannten Widerrufsrechts sowie der gesetzlich vorgesehenen Fälle ist ein Rücktritt durch den Kursteilnehmer nicht möglich. Im Übrigen ist der Kursteilnehmer berechtigt, im Falle der eigenen Verhinderung eine dritte Person benennen, die an Stelle des Kursteilnehmers die Veranstaltung wahrnimmt. Hierdurch entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Bei Nichtteilnahme an einzelnen Modulen besteht kein Rückerstattungsanspruch!

Das Zertifikat wird nur bei Teilnahme von mindestens 4 Modulen der ersten 5 Module verliehen!

Bei Nichtteilnahme an der Abschlusspräsentation kann ein Anwesenheitszertifikat ausgestellt werden!

Annullierung und Preisänderungen

Die Ausbildung oder einzelne Ausbildungsmodule können aufgrund höherer Gewalt oder wegen Mangels an Teilnehmern vom Veranstalter annulliert werden, ohne dass dabei ein Schaden geltend gemacht werden kann.

Die bezahlten Ausbildungsgebühren werden sofort zurückgezahlt.

Jegliche Haftung der Stillachhaus Privatklinik GmbH ist ausgeschlossen.

Es gelten die AGBs der Stillachhaus Privatklinik GmbH.
Gerichtsstand ist Oberstdorf.