Stiftung Katastrophennachsorge: Betroffene gestalten die Zukunft der Traumabegleitung
Traumatische Ereignisse sind für Betroffene nicht abgehakt, wenn die Schlagzeilen verschwinden: Nach einer Katastrophe beginnt der lange Weg der Verarbeitung. Nicht nur in den ersten Tagen danach sondern oft über viele Jahre hinweg wird verlässliche psychosoziale Begleitung benötigt.
Diesem Ziel widmete sich jetzt ein besonderes Treffen der Stiftung Katastrophennachsorge. Erstmals kamen Betroffene verschiedenster Katastrophen zusammen, von der Flugtagkatastrophe in Ramstein bis zur Amokfahrt in Trier. Im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen berichteten sie von ihren Erfahrungen: Was damals passiert ist, welche Unterstützung ihnen geholfen hat und was sie ihnen bei der Aufarbeitung.
Austausch mit Betroffenen in der Trauma-Nachsorge
Was fast alle gemein haben: Den Wunsch nach regelmäßigen Begegnungen mit anderen Betroffenen, um Erfahrungen und langfristige Strategien für den Umgang mit traumatischen Erlebnissen zu teilen. Die Erkenntnisse aus diesem Treffen sollen dazu beitragen, die langfristige Nachsorge künftig noch umfassender zu gestalte und Betroffene noch besser auffangen zu können.
Die Stiftung Katastrophennachsorge versteht sich als dauerhafte Ansprechpartnerin für Opfer, Hinterbliebene und Zeugen von Großschadensereignissen und begleitet sie weit über die akute Krisenintervention hinaus.
Für uns bei CuraMed hat dieses Engagement eine besondere Bedeutung: Der Verwaltungssitz der Stiftung befindet sich in unserer CuraMed Privatklinik Stillachhaus in Oberstdorf. Unser Chefarzt Dr. Alexander Jatzko begleitet die Stiftung seit ihrer Gründung und engagiert sich als Traumatherapeut und Vorsitzender des Kuratoriums für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Katastrophennachsorge. Denn eine wirksame Traumaversorgung bedeutet nicht nur, in der Krise da zu sein – sondern Menschen auch auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.




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